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Übersicht Feuchtemessung

 
 
 
 
 

Kaum eine andere Messgröße durchzieht in so vielgestaltiger Form das tägliche Leben wie die Feuchte. Der Wert der Feuchte ist in vielen Bereichen eines der entscheidenden Merkmale eines Produkts. Für die Qualität von Produkten, für deren Verarbeitbarkeit oder für den Energieaufwand bei ihrer Verarbeitung bildet die Feuchte einen wichtigen Parameter. Dieser wird oft vernachlässigt, obwohl schnelle und aussagefähige Feuchtemessungen häufig ein sehr hohes Kosteneinsparungspotenzial ermöglichen.

Für einmalige Referenz-Feuchtemessungen reicht es oft aus, Stichproben zu entnehmen und deren Wassergehalt durch Trocknungsverfahren oder chemische Wasseranteilsbestimmung zu ermitteln. Immer sind jedoch solche Stichproben mit hohem personellen Aufwand und vor allem mit einer zeitlichen Verzögerung von Stunden bis Tagen verbunden.

Schnelle, prozessnahe und feldtaugliche Lösungen oder statistische Feuchtemessungen aus vielen Einzelmessungen können hingegen nur mit zerstörungsfrei arbeitenden Feuchtemessgeräten wie dem MOIST-System realisiert werden.

Besonders geeignet hierfür sind Mikrowellen-Feuchtemessverfahren, welche zur Kategorie der dielektrischen Messverfahren gehören. Dielektrische Feuchtemessverfahren basieren auf den herausragenden dielektrischen Eigenschaften des Wassers. Wasser ist ein polares Molekül. Die Ladungsschwerpunkte von Wasserstoff- und Sauerstoffionen fallen innerhalb des Moleküls örtlich nicht zusammen. Sie bilden einen Dipol. Deswegen richtet sich das Wassermolekül in einem von außen angelegten elektrischen Feld aus, es ist polarisierbar. Wird ein elektromagnetisches Wechselfeld angelegt, dann beginnen die Moleküle mit der Frequenz des Feldes zu rotieren. Bei hohen Frequenzen können nur noch die Wassermoleküle dem anregenden Feld folgen. Der dielektrische Effekt ist bei Wasser sehr stark ausgeprägt, bei den meisten Feststoffen jedoch sehr viel kleiner. Wegen des großen Unterschiedes zwischen diesen Werten lassen sich auch sehr kleine Wassermengen schon gut detektieren.

Mikrowellen-Feuchtemessungen haben aus physikalischen Gründen gegenüber anderen Messverfahren eine Reihe von wesentlichen Vorteilen:

  • Genauigkeit
  • Schnelligkeit und damit auch Einsetzbarkeit an bewegten Messgütern
  • wahlweise Erfassung von großen oder kleinen Messvolumina
  • kaum Querempfindlichkeiten wegen der engen Wechselwirkung zwischen Mikrowellen und Wasser
  • prozessfeste Ausführbarkeit
  • Skalierbarkeit in ihrem Empfindlichkeitsbereich
 
 
PRODUKTÜBERSICHT
Portable Messgeräte MOIST 250

Handgerät für portables Feuchtemesssystem

MOIST 350

Handgerät für Mikrowellen-Rasterfeuchtemesssystem

MOIST 250 B

Portables Feuchtemesssystem für Bauanwendungen

MOIST 350 B

Portables Rasterfeuchtemesssystem
für Bauanwendungen

MOIST TELE1

Teleskopverlängerung für Messungen
mit Messköpfen der MOIST-Systeme

Messköpfe und Sensoren MOIST R1

Oberflächenmesskopf

MOIST R2

Oberflächenmesskopf

MOIST D

Volumenmesskopf mittlere Eindringtiefe

MOIST P

Volumenmesskopf große Eindringtiefe

MOIST S

Volumenmesskopf sehr große Eindringtiefe

MOIST ENDO

Endoskopmesskopf

MOIST B

Bechermesskopf

MOIST BIO

Einstichmesskopf

Prozessfeuchtemessung MOIST RP

Prozessmesskopf für dünnere Materialschichten

MOIST PP

Prozessmesskopf für Materialvolumina

MOIST BIO P

Einstichmesskopf für große Materialvolumina

MOIST T

Transmissionsmeßsystem

MOIST CONTROL

Prozess-Steuereinheit für Mikrowellen-
Feuchtesensoren der Serie MOIST xP

Laborfeuchtemessung MOIST xLAB 100

Laborfeuchtemessgerät

Monitoring MOIST MONITOR

Überwachungssystem Bauwerksfeuchte