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Die Feuchtemessung in festen oder flüssigen Stoffen ist von jeher gekennzeichnet durch ihren starken Anwendungsbezug. Grundsätzlich sind bei jeder Materialfeuchtemessung die physikalischen und chemischen Stoffcharakteristika zu berücksichtigen, die Einfluss auf die Form haben können, in der das Wasser in dem Stoff vorkommt. Dies betrifft sowohl die Mechanismen von Wasseranlagerung und Wasserabgabe als auch die physikalischen Bindungsarten, in denen das Wasser in einem Material auftreten kann, und deren kombiniertes Auftreten.

Eine wesentliche Rolle spielen die Stoffstruktur, das Vorhandensein von Poren und deren Gestalt, die innere Oberfläche, die Dichte, aber auch spezielle chemische Eigenschaften. All diese Eigenschaften bei der Stoffbeschreibung zu berücksichtigen, würde für jedes Material eine Laboruntersuchung großen Ausmaßes und möglicherweise die anschließende Entwicklung eines für die jeweilige Anwendung passenden Feuchtesensors bedeuten. In der Vergangenheit wurde diese Vorgehensweise immer wieder genutzt, allerdings bezogen immer nur auf scharf abgegrenzte Anwendungen in einzelnen Branchen. So gibt es spezielle Holzfeuchtemessgeräte, Baufeuchtemessgeräte, Feuchtemessgeräte für Getreide, für Schüttgüter usw. ...

Es liegt auf der Hand, dass bei einer solchen Vielfalt an Begriffen, Definitionen und technischen Insellösungen eine Standardisierung der Feuchtemessung kaum möglich ist.

Abhilfe schafft hier ein modularer Ansatz, der für die unterschiedlichen Anwendungen die jeweils am besten geeigneten Feuchtesensoren zur Verfügung stellt, dennoch aber einem übergeordneten System gehorcht. Das MOIST-System ist ein solches Baukastensystem.

Die MOIST-Serie mikrowellenbasierter Materialfeuchtemeßsysteme wurde modular aufgebaut, so dass sich viele verschiedene Applikationen der Feuchtemessung in festen und flüssigen Materialien darstellen lassen. Für die verschiedenen Messaufgaben und Anwendungen können jeweils schnell die passenden Messanordnungen konfiguriert werden.

Die Aufstellung verschiedener Messprinzipien gibt einen Überblick über die Möglichkeiten des MOIST-Baukastensystems:

 
 
 
Transmission Reflexion Resonante Anordnungen
  • Förderstrecke Durchstrahlung
  • berührungslos bistatisch
  • Prozessrohr Transmissionsresonator
  • Prozessrohr Durchstrahlung
  • berührungslos monostatisch
  • berührungslos Streufeld
  • Prozessrohr Längsstrahlung
  • Prozessrohr berührend
  • Streufeld berührend
  • Planar- und Bahnmaterialien planarer Applikator
  • Prozessrohr invasiv
  • Prozessgefäß invasiv
  • Leitungsapplikator
    (Messgut zwischen den Leitungen)
  • Prozessrohr invasiv
    (Zwei-Elektroden-Anordnung)
  • Prozessrohr invasiv
  • Leitungsapplikator
    (Bügelanordnung im Messgut)
  • Prozessgefäß berührend
    (Boden oder Wand)
  • Planar- und Bahnmaterialien
    planarer Resonator